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Gottesdienste für Kinder

Kinderkirche Familiengottesdienst

Kindertreff am Samstag

jeden Samstag

10:00 bis 12:00 Uhr

im Pfarrheim, Höhestr. 12
51399 Burscheid

Info und Anmeldung bei:

Ursula Holtzmann

tagsüber:
Tel. 02 14 - 3 02 66 32

abends:
Tel. 0 21 74 - 6 10 37

5. Sonntag im Jahreskreis

Es geschah aber: Als die Volksmenge Jesus bedrängte und das Wort Gottes hören wollte, da stand er am See Gennesaret

2 und sah zwei Boote am See liegen. Die Fischer waren aus ihnen ausgestiegen und wuschen ihre Netze.

3 Jesus stieg in eines der Boote, das dem Simon gehörte, und bat ihn, ein Stück weit vom Land wegzufahren. Dann setzte er sich und lehrte das Volk vom Boot aus.

4 Als er seine Rede beendet hatte, sagte er zu Simon: Fahr hinaus, wo es tief ist, und werft eure Netze zum Fang aus!

5 Simon antwortete ihm: Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen. Doch auf dein Wort hin werde ich die Netze auswerfen.

6 Das taten sie und sie fingen eine große Menge Fische; ihre Netze aber drohten zu reißen.

7 Und sie gaben ihren Gefährten im anderen Boot ein Zeichen, sie sollten kommen und ihnen helfen. Sie kamen und füllten beide Boote, sodass sie fast versanken.

8 Als Simon Petrus das sah, fiel er Jesus zu Füßen und sagte: Geh weg von mir; denn ich bin ein sündiger Mensch, Herr!

9 Denn Schrecken hatte ihn und alle seine Begleiter ergriffen über den Fang der Fische, den sie gemacht hatten;

10 ebenso auch Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, die mit Simon zusammenarbeiteten. Da sagte Jesus zu Simon: Fürchte dich nicht! Von jetzt an wirst du Menschen fangen.

11 Und sie zogen die Boote an Land, verließen alles und folgten ihm nach.

Fischer zu sein ist eine harte Arbeit. Oft sind sie mit den Booten nachts unterwegs, weil die Fische dann besser ins Netz gehen.


Simon – der später Petrus heißen soll – hat mit Jakobus und Johannes die ganze Nacht gearbeitet und sie haben nichts gefangen. Am Morgen kommt Jesus. Er „leiht“ sich das Boot von Simon, weil er vom Wasser aus besser zu den Menschen sprechen kann. Als er fertig ist sagt er zu Simon „Werft eure Netze zum Fang aus!“


Der Fischer in Simon sagt sich: „Ist doch sinnlos. Jetzt am hellen Tag! Wir haben ja schon die ganze Nacht nichts gefangen.“ Aber Simon hat auch gehört, was Jesus zu den Menschen gesagt hat. Was er über Gott gesagt hat und wie er es gesagt hat. Da hat Simon Vertrauen in Jesus. Er wirft die Netze nochmal in der Mitte des Sees aus – und er hat einen grandios guten Fang.


Da merkt Simon, dass Jesus nicht nur erzählt, sondern dass er wirklich von Gott kommt. Ab da geht er mit Jesus. Auch Jakobus und Johannes schließen sich an.
Manchmal strengen wir uns total an, aber nichts klappt. Simon hatte Vertrauen in Jesus und er bekam mehr, als er erwartet hatte.


Das sagt auch uns: Nutze Deine Fähigkeiten und vertrau auf Jesus.


(Georg Kalkum, Gemeindereferent und Referent f. Ehepastoral)

Das Evangelium vom Fischzug des Petrus ist kein Anglerlatein. Es ist auch kein fangtechnisches Mysterium. Es ist schlicht das Evangelium, also die Mitteilung von Gottes grenzenloser Liebe zu jedem einzelnen Menschen. Und es schildert, was mit denen passiert, die sich dieser Liebe öffnen.

 

Die Menschen zur Zeit des Evangelisten Lukas wussten, dass man Fische nachts fängt und morgens dann nach dem Fang die Netze säubert. Vormittags noch mal raus zu fahren, war nutzlos. Aber das Wort Gottes richtet sich nicht nach menschlicher Logik. Deshalb sagt Petrus ausdrücklich, dass er auf Jesu Wort hin die Netze auswirft.

 

Auch heute noch handeln Christen auf Gottes Wort hin gegen alle Logik, also altruistisch, hingebungsvoll, geduldig oder ehrlich. Das Wort von Gottes maßloser Liebe trägt seine Belohnung gleich in sich: Wer aus geschenkter, bedingungsloser Liebe handelt, ist ja schon der Belohnte.

Petrus musste das erst einmal selber erfahren, bevor er die Botschaft weitersagen konnte. Aber dann ist ihm diese neue Aufgabe wichtiger als der Fischfang in den Booten. Denn bekanntermaßen lebt der Mensch nicht vom Fisch allein.


(Diakon Dr. Andreas Bell)

 
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