Kontakt

Maria Swiderski
 

HiN-Büro im Pfarrheim
St. Laurentius

Höhestr. 12
51399 Burscheid

Telefon:
02174 - 3079434

 

Sprechstunden:
jeden 1. und 3. Donnerstag

im Monat


von 17:00 - 18:30 h
oder nach Vereinbarung

Caritas / HiN - Hilfe in Not

„Was ihr dem Geringsten meiner Brüder tut, das habt ihr mir getan.“

Diese Botschaft Christi hat vier Frauen und einen Mann unserer Gemeinde bewogen, aus ihrem christlichen Glauben heraus bei der Burscheider Caritas-Gruppe „HIN – Hilfe In Not“ mitzuarbeiten, das Christsein erfahrbar und Nächstenliebe spürbar zu machen.


An jedem ersten und dritten Donnerstag eines Monats bieten wir zwischen 17 Uhr und 18:30 Uhr im Pfarrheim Burscheid eine Sprechstunde für Hilfesuchende - unabhängig von Herkunft und Religion - an.


Im Gespräch erfahren wir in welcher Form Hilfe gebraucht wird:

 

  • beim Ausfüllen von Formularen und der Erstellung von Anträgen
  • als Unterstützung beim Behördenbesuch
  • in der Begleitung zur Kleiderkammer oder Tafel beim Erstbesuch
  • bei der Beschaffung günstiger Einrichtungsgegenstände
  • bei finanziellen Engpässen, oft durch hohe Nachzahlungen bei Nebenkosten und Energieversorgern bedingt
  • oder – besonders wichtig – einfach Zuhören, ein offenes Ohr für die Nöte der Mitmenschen haben
  • oder, oder, oder...

Unsere Hilfe beschränkt sich somit nicht nur auf die Sprechzeiten sondern bedeutet gelegentlich, zusätzliche Zeit zu investieren. Dies ist uns nicht immer möglich und auch nicht die Regel. Die Hauptaufgabe besteht darin, den Mitmenschen Ansprechpartner zu sein, ihre Nöte zu erfahren, Hilfestellung bei der Lösung der Probleme zu geben und ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Wir versuchen, ihnen Wege aufzuzeigen oder sie an andere Einrichtungen zu vermitteln, die für ihr spezielles Hilfeersuchen zur Verfügung stehen. Außerdem nutzen wir diverse Stiftungen, um finanzielle Unterstützung in Form von Zuschüssen für notwendige Anschaffungen unserer Besucher zu erhalten.

 

Im engen Kontakt mit unseren Seelsorgern und der Caritas Rhein-Berg erfahren wir selbst Weiterbildung und Hilfe damit wir stets „auf dem Laufenden“ sind.


Kraft für unsere Arbeit schenkt uns das Vertrauen darauf, dass Gott es richten wird. Denn manchmal können wir nicht helfen – zum Beispiel wenn ein Vater auf den Nachzug seiner Familie aus einem Krisengebiet nach Deutschland wartet. Aber auch in solchen Fällen hilft die Bereitschaft, zuzuhören, dem Nächsten zu zeigen, dass er in seiner Hilflosigkeit nicht alleine bleibt.


Welcher irdische Lohn kann größer sein als ein strahlendes Gesicht der Hilfesuchenden, ihre Erleichterung mit zu spüren, weil ein Problem gelöst werden konnte? Es zeigt uns, dass wir gebraucht werden und ist uns Ansporn für unser Handeln.